Regen, Wasser, Leben

In meiner Kindheit habe ich im nieselnden Regen gespielt. Es hat gedonnert und geblizt so dass wir Kinder aufschrien vor Schreck und uns versteckten um dann, wieder lachend durch den Regen zu rennen. Je länger es regnete, desto leiser wurde alles um mich herum. Wir Kinder  haben dem Regen immer gerne zugeschaut, selbst als es mal fast den Schulhof überschwemmte. Je lauter der Regen wurde, so lauter wurden wir und lachten und freuten uns, teils an den Schulfenstern klebend, teils im Regen hüpfend.

2014 habe ich erstmals dokumnetiert das es Punkte gibt, an denen die Sonne länger zu stehen scheint. Als ich das bemerkte habe ich die Pflanzen von dem Punkt umgezogen… doch die heißen Punkte sind gewandert, wie die Sonne. Auch der Regen hat sein Verhalten geändert. Ich rede hier von einer 40jährigen Zeitspanne.

Durch jahrelange Beobachtung

  1. Gießen ist Pflicht. Es kann und darf sich keiner Entziehen, der unmittelbar an einem Baum wohnt und dessen Vorzüge genießt, und zuschaut wie Bäume vor aller Augen verdursten. (wer Bäume per Baumaßnahme erhalten muss, darf diesem aber keinen Schaden zufügen und darf ihn auch nicht verkommen lassen und muss bewässern, wenn nicht,  wird der Baum umfallen, Schaden anrichten oder muss gefällt werden. Wenn es dazu kommt, ist es vorsätzlich.)
  2. REGENWASSER sammeln ist kostbar geworden. Mit Leitungswasser gemischt, das Beste zu Bewässerung.
  3. stellt den Tieren Trinkwasser hin. Mäuse, Insekten, Bienen, Hummeln, Schmetterlinge, Fiegen alle dursten wieder.
  4. Wälder haben sich auf Trockenheit eingestellt und sterben und vor unseren Augen, Konzepte für Wasser-GRÄBEN und Altbaumschutz-Maßnahmen für Bäume die per Gesetz geschützt sind, z.B. durch Alter, Stammumfang haben auch eine Altersgrenze, aber wir sollten die wertvollen Samen nicht aus den Augen verlieren. Immerhin sind 200 Baumjahre in den Samen programmiert.

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